Dä nid weis, was Liebi heisst

Mundartstück nach dem gleichnamigen Roman von Werner Marti

Berndeutsche Theaterfassung von Ueli Remund

Heimatschutz Theater Olten 

 

Première: 22.1. 2016 - 3 Vorstellungen

 

Mitwirkende: Aline Bégue, Priska Baumann, Marc-André Flück, Liana Fluri, Trix Käser, Pamela Käser, Emilie Käser, Ruth Peier, Heidy Schaub, Andy 
Siegenthaler, Ida Spiegel, Kusi Spiegel, Heidi Spring, Marco Stirnemann

 

 

Doch Köbu macht sich bei Nacht und Nebel aus dem Staub, weil er seiner Verlobten, einer reichen Bauerstochter, seine wirklichen Gefühle nicht beichten will.  Köbu lässt Marili mit der Schande eines unehelichen Kindes sitzen.

 

Niemand weiss, wo sich Köbu über viele Jahre hinweg aufhält. Marili geht ihren Weg, mit grosser Unterstützung ihrer Familie, alleine und trotzt allen sozialen Missständen. Die Hoffnung und Zuversicht nach einer positiven Zukunft ohne Repressalien trägt sie. Wird sie und Tochter Laura ihren immer geliebten Köbu je wiedersehen?

 

«Dä nid weis was Liebi heisst», der Roman von Werner Marti, beruht auf wahren Schicksalen zweier Menschen. Der Bieler Autor hat deren Lebensgeschichte genaustens recherchiert und eine neue Geschichte geschrieben. Der Theatermacher Ueli Remund schrieb daraus ein ergreifendes und hoch emotionales Theaterstück

Zum Stück

Das hübsche und aufgeweckte Marili lernt Schneiderin in Münchenbuchsee und stammt wie der attraktive Zimmermann Köbu Häni aus bescheidenen Verhältnissen. Marili ist spätabends auf dem Heimweg von der Berufsschule. Köbu kehrt vom Ausgang zurück zur Bauernschule. Ein erstes Mal kreuzen sich die Wege der beiden zufällig. Es bleibt nicht bei diesem einzigen nächtlichen Treffen. Marili und Köbu verlieben sich. Sie, die 17-Jährige, wird schwanger.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts droht Müttern von ausserehelichen Kindern die soziale Ächtung. Kinder von Minderjährigen werden zur Adoption freigegeben. Dessen ist sich Marili bewusst.